Projekte 2003

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     Risikoprädiktion Mittels Globaler Genexpressionsanalyse
                         von  Granulozyten bei Patienten mit
                       
                             
myelodysplastischem Syndrom    

 PD Dr. Wolf-Karsten Hofmann, Med. Klinik III, Univ.-Klinikum Frankfurt a. M.         

Fördersummen 10.000,-- €

 

Die diagnostischen Möglichkeiten beim MDS sind zurzeit noch sehr eingeschränkt. Insbesondere gelingt es mit herkömmlichen Verfahren (mikroskopische Untersuchung, immunologische Untersuchungen, Analyse der Chromosomen) nicht in allen Fällen, das Risiko der Erkrankung vor-herzusagen. Seit einigen Jahren gibt es technisch die Möglichkeit, die Regulation und Expression praktisch aller menschlichen Gene in einem Experiment (so genannter DNA-Chip) zu untersuchen.

Diese Technik wurde in Frankfurt seit Januar 2002 etabliert. Es gibt bereits  Erfahrungen bei
anderen Erkrankungen, insbesondere bei der akuten lymphatischen Leukämie. Mit Hilfe dieser Gesamtanalyse des menschlichen Genoms erhält man ein genaues Abbild der Erkrankung (sogenanntes spezifisches Genexpressionsprofil), mit dem man verschiedene Subgruppen unterscheiden kann.

Ziel des vorliegenden Projektes ist es, solche Subgruppen für das MDS genau zu charakterisieren. Eine rechtzeitige Unterscheidung in Hochrisiko- und Niedrigrisiko-MDS ist erforderlich, um gegebenenfalls frühzeitig eine adäquate Therapie einleiten zu können, die dem Patienten eine Chance auf Heilung gibt.

 

            Globale Genexpressionsanalyse in hämatopoetischen Stammzellen
                          von Patienten mit myelodysplastischem Syndrom

Prof. Dr. Wolf-Karsten Hofmann Med. Klinik III, Hämatologie, Onkologie, Transfusionsmedizin, Campus  
          Benjamin Franklin Charité
Universitätsmedizin Berlin, Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin

zur Fortsetzung der wissenschaftlichen Arbeiten in Berlin erfolgte die Finanzierung eines "2100 Bioanalyzer Desktop System"       Fördersumme 23.016,02 €

siehe auch: Preisverleihungen 2003


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