Projekte 2013

[ 1 ]  [ 2 ]  [ 3 ]  [ 4 ]  [ 5 ]  [ 6 ]  [ 7 ]  [ 8 ]


 

Startseite

Stiftungszweck

Satzung

Einführung

Organisation

Projekte

Preise

Links

Impressum

Kontakt

Wie Sie helfen können


Unsere Bankverbindung:
Frankfurter Sparkasse

IBAN:
DE25500502010000279730

SWIFT-BIC:
HELADEF1822

 Molekulare Targets der alternden Hämatopoese bei Patienten  
 mit myelodysplastischem Syndrom

Prof. Dr. Wolf-Karsten Hofmann, Direktor der III. Med. Klinik Hämatologie und Onkologie,
Universitätsmedizin Mannheim, Theodor-Kutzer-Ufer 1 - 3, 68167 Mannheim

Fortsetzungsförderung aus dem Jahr 2012
Förderbetrag: 15.0
00,-- €

weitere Fortsetzungsförderung
Förderbetrag: 12.000,-- €  
                                


Myelodysplastische Syndrome (MDS) sind eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks
und resultieren in einer unzureichenden Produktion von Blutzellen. Insbesondere der    Mangel an roten Blutkörperchen führt zu einer ernsthaften Unterversorgung des Körpers
mit Sauerstoff. MDS treten vorrangig in der älteren Bevölkerungspopulation auf und weisen eine dramatische Zunahme der Inzidenz über 60 Jahre auf.
Beim MDS geht man davon aus, dass eine entartete Stammzelle mehrere Veränderungen im Erbgut erfahren hat und deshalb für eine übermäßige Produktion gestörter Blutzellen verantwortlich ist.
Mit der Zunahme des durchschnittlichen Lebensalters in der deutschen (und europäischen)
Bevölkerung hat man in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, dass ältere, zunächst
gesund wirkende Personen, zum Teil ähnliche Symptome wie MDS-Patienten aufweisen.
Häufig wird eine Abnahme der Lymphozytenzahl und damit Schwächung des Immun-  systems oder eine Verringerung der Produktionsrate von Blutzellen beobachtet.

Neueste Studien liefern Hinweise darauf, dass nicht nur Schäden in den blutbildenden
Stammzellen, sondern auch in den Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen für diese
Veränderungen ursächlich sein können.
Im vorliegenden Projekt sollen Stammzellen und Vorläuferzellen der roten Blutkörperchen
aus dem Knochenmark von gesunden jungen und alten Probanden sowie MDS Patienten
isoliert werden. Im nächsten Schritt erfolgt eine molekulargenetische Analyse durch eine
innovative Kombination neuester Hochdurchsatztechniken, die es ermöglicht, die gesamte
DNA auf kleinste Schäden und bestimmte chemische Modifikationen, die zum An- oder
auch Abschalten von Genen führen, zu analysieren. Da somit fast alle Gene auf potentielle
Veränderungen untersucht werden, sollen auf diese Weise Signalwege ermittelt werden, die
zu den oben beschriebenen Veränderungen der  Blutbildung im Alter und bei MDS
Patienten führen.
Es wird angestrebt. altersabhängige und MDS-spezifische Veränderungen zu ermitteln und
die Hypothese zu überprüfen, ob MDS als natürliche Kontinuität aus der alternden Blutbildung entsteht oder als eigenständiger Symptomenkomplex zu betrachten ist.
             
home         zur Gesamtübersicht          Projektseite            nach oben  
 

[ 1 ]  [ 2 ]  [ 3 ]  [ 4 ]  [ 5 ]  [ 6 ]  [ 7 ]  [ 8 ]